25.4.: Upcycling Nähcafe und HOT zum Weltmalariatag

Und wieder gleich zwei Veranstaltungen auf einmal: Am Dienstag, dem 25.4.2017 haben wir gleichzeitig zum dritten Mal das Upcycling Nähcafe der Nachhaltigkeits-HSG im Haus, und anlässlich des Weltmalariatags einen neuerlichen HOT-Workshop.

Das Nähcafe beginnt um 18 Uhr und freut sich zur besseren Planung auf eine Anmeldung bei Facebook:

Passend zum Frühling wollen wir alte Herrenhemden zu Blusen und Shirts umgestalten.

Wir stellen euch Maschinen, Material, Nähvorlagen und Unterstützung – nähen tut ihr selber.
Auch eigene Projekte können mitgebracht und bearbeitet werden, wenn euch zu Hause dafür Zeit, Kenntnis und/oder Nähmaschine fehlt.

Falls ihr alte/ungetragene Klamotten rumliegen habt ist das natürlich die perfekte Gelegenheit ihnen ein neues Leben zu schenken.

Dank einiger Überlassungen haben wir nun auch mehr eigene Nähmaschinen im Haus als je zuvor 😉

Der Humanitarian OpenStreetMap-Workshop beginnt um 19 Uhr und hat für die bessere Planbarkeit ebenfalls eine Anmeldeseite:

Beim HOT-Mappen geht es darum, Krisen- und Katastrophengebiete zu kartieren, um humanitäre Einsätze von Hilfsorganisationen zu unterstützen. Das Mappen erfolgt auf Grundlage von Satellitenbildern aus der Ferne (Sesselmapping). Die Hilfsorganisationen legen dabei das Gebiet, die zu mappenden Objekte und die Prioritäten fest.

Einen ausführlichen Bericht von einem HOT-Mapathon findet ihr in einem Beitrag auf jetzt.de.

Night of Civic Hacks

Eine Veranstaltung alleine reicht uns nicht, deswegen machen wir immer gleich mehrere daraus: Am Freitag, dem 5. Mai starten wir in ein Wochenende voller Aktivität im Verschwörhaus. Das Vorprogramm bietet ab 14 Uhr das Ubuntu-Ulm-Treffen des GT Ulm,.

Um 19 Uhr beginnt dann „nanuuu verschwört sich“ mit einer Begrüßung durch unseren Oberbürgermeister. Danach zeigt Axel Sommer von der db mindbox, wie selbst ein Großkonzern wie die Deutsche Bahn es schafft, Offene Daten bereitzustellen, mit Freiwilligen aus der Open-Data-Szene zusammenzuarbeiten und attraktiv für innovative Startups zu werden. Parallel zu Buffett und Getränken sind an einigen Stationen Teile dessen zu sehen, was sich bei uns im Haus abspielt – vom Roboterbauworkshop für Jugendliche über das Upcycling Nähcafe bis zum 3D-Drucker und LoRaWAN. Ideal also für alle, die schon immer mal wissen wollten, was hier eigentlich passiert.

Für all diejenigen, die das sowieso schon wissen, haben wir aber auch was: Wir nutzen den Freitag als Auftakt zum „müsste-man-mal-Wochenende“. Ihr kennt das: Man müsste mal die TTN-Ulm-Website aktualisieren. Oder die USV in Betrieb nehmen. Oder an der Werkstatt weiterbauen. Genau dafür dient uns die nanuuu night mit Cocktails und Musik als Einstieg 😉
Am Samstag geht es damit weiter, und parallel ist ab 14 Uhr wieder ein Wikipedia-Einführungskurs – geeignet für absolute Neulinge gleichermaßen wie für Fortgeschrittene!

Egal ob Du aus Ulm oder von weiter weg kommst: Wenn Du ein Open-Data- oder Civic-Tech-Projekt hast, an dem Du schon ewig mal weitermachen wolltest, dieses Wochenende ist Deine Gelegenheit, mit Gleichgesinnten im Verschwörhaus daran weiterzuarbeiten!

Meld‘ Dich jetzt an zum Wikidata-Wahldatenworkshop!

Im Dezember gab es bei uns im Haus bereits einen Workshop zu Wikidata, der Freien Wissensdatenbank hinter der Wikipedia. Die erste Auflage war als Prototyp speziell für die Open Knowledge Labs – und es freut uns sehr, dass sie so gut ankam, dass es im Juli bei uns eine zweite Auflage für alle Interessierten geben wird.

Vom Freitag, dem 23. Juni bis Sonntag, dem 25. Juni werden wir uns wieder in einer Mischung aus Hackathon und Edit-a-Thon dem Thema nähern. Angeleitet von SPARQL-Liebhaber*innen und Datenjournalist*innen liegt die Aufmerksamkeit dieses Mal vor Allem auf Wahldaten – aber natürlich bleibt auch rechts und links davon Platz für Experimente.

Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit zur Veranstaltung findest Du auf der Wikipedia-Projektseite. Das Projekt wird von Wikimedia Deutschland gefördert.

Schick und Schön

Vergangenen Samstag waren wir im „Design“-Feature in der Südwest Presse – „Wir sind eher so Shabby Chic“ hieß es im Printtitel.

Tatsächlich hat sich einiges seit dem Bezug der Räume getan. Das meiste davon ist Infrastruktur gewesen und fast unsichtbar: Mit Hardware aus Überlassungen konnten wir in wenigen Tagen ein Gigabit-Netz aus dem Boden stampfen, kurz danach gab es ein schnelles, zentral gemanagtes WLAN in allen von uns benutzten Räumen. Mittlerweile funktioniert auch die hausinterne Telefonie – von der im Artikel genannten Feldfernsprechvermittlung 10 OB mit Amtszusatz über das schnurlose DECT-Telefon bis zum IP-Telefon.

Feldvermittlung statt Tischkicker, das wird im Artikel als Kontrast zu Silicon-Valley-Startup-Centern herausgestellt. Und ja, wir haben ganz bewusst nichts von all dem im Haus, was sich üblicherweise in einer firmeneigenen Intrapreneur-Schmiede findet. Johannes Kleske erklärt in seinem Text, warum das Palettensofa als Kreativschmiedeneinrichtung mittlerweile ein recht sicheres Zeichen für Cargo Cult ist – dass heute nachgemacht wird, was 2009 in Startups im Silicon Valley betrieben wurde. In der Regel, ohne dabei zu bedenken, was in den 50 Jahren vor 2009 im Silicon Valley passierte. Stattdessen also der Ackerschnacker, als Einrichtungselement genauso wie als Herausforderung, das Teil mit moderner Telefontechnik zu verbinden.

Auch schon wieder alles anders. Die Würfel haben ihren Gestaltungselement-Zweck erfüllt, und statt Schrankwand ist jetzt Leinwand zu sehen.

Das berühmte Sofa hat @geichris angeschafft, und mittlerweile ist es Teil eines Farbkonzepts von Designerin (nicht Künstlerin! :D) Petra Schmitt. Wer vor dem Verschwörhaus steht, hat das passende Gelb bereits auf unserem Infoscreen gesehen, der (neben der Website) immer über die kommenden Termine informiert. Das von Martin Leibinger entworfene Pixelgrafik-Logo wird von drei Farben ergänzt:

Einmal vollständig aus- und dann wieder einräumen, bitte!
Einmal vollständig aus- und dann wieder einräumen, bitte!

Noch ist lange nicht alles so eingerichtet, wie es sein soll. Nach den ersten großen Umräumaktionen im Sommer und nachdem die erste Infrastruktur im Hintergrund stand, haben wir den Zustand sofort für Inhalt und Programm genutzt, und im Januar und Februar haben wir uns den Tresorraum im Keller vorgenommen.

Das von der Fensterfreilegung inspirierte Stillleben hat es leider nicht in den Artikel geschafft 😀

Für die kommenden Wochen und Monate ist zwar wieder jede Menge Programm und Auslastung im Verschwörhaus geplant, wir haben aber wohlweislich einige Zeiträume für die anstehenden Bauarbeiten im vorderen Teil des Hauses geplant. Es bleibt dabei, dass nichts so bleibt, wie es war – einen kleinen Vorgeschmack bietet schon der gerade laufende Tinkertank-Workshop, der das Haus bereits am Sonntag ganz anders aussehen ließ als im Artikel vom Samstag 😉

Eine Stickhusky \o/

Computer und Stoff verbinden? Kein Problem, wir haben jetzt nämlich eine Näh- und Stickmaschine, die nicht nur booten muss, sondern auch per USB eigene Stickmuster eingesetzt bekommen kann 😉

Blinkende Dinger zum Anziehen

Vom 18. bis zum 21. Oktober hatten wir ein Angebot der e.tage Ulm im Haus: Eine Arbeitsgruppe der Albert-Einstein-Realschule machte sich daran, eigene Wearables zu entwerfen, zu programmieren und dann in die eigenen Klamotten und Taschen einzunähen.

Obwohl die wenigsten der Schüler*innen Programmiererfahrung hatten, ging die Experimentiererei mit den Flora-Controllern schnell voran: Im Handumdrehen war mit den Arduino-Codebeispielen die eingebaute NeoPixel-LED angesteuert, und nicht viel später piepste und summte es auch bei den ersten Gruppen – Summer, Vibrationsmotoren, Sensoren und weitere NeoPixel-LEDs wurden für den Testaufbau erst einmal mit Krokoklemmen angeschlossen.

„Blinkende Dinger zum Anziehen“ weiterlesen

Internethilfswerk beim Schwörmontag

Ursprünglich war der Plan, mal testweise das Publikum vor dem Schwörhaus am höchsten Ulmer Stadtfeiertag mit WLAN zu beleuchten. Gerade liegt nämlich leihweise gleich ein Fünferpack Unifi-AC-PRO-Access-Points bei uns, und die hätten sich ja schön dazu angeboten.

CnogZIDWYAAjh0uDann kam aber alles anders: Das Streaming-Zelt bekam über seine Funkstrecke ins Schwörhaus nicht genügend stabile Datenrate, um die Rede ins Netz streamen zu können. Also wurde schnell eine Netzwerkdose im 1. OG auf unser Netz gepatcht, ein Kabel aus dem Fenster geworfen und professionell über Laternen und Bäume abgespannt…

„professionell“ *luftgänsefüßchen mach*
„professionell“ *luftgänsefüßchen mach*

…damit die erste Schwörrede des neuen OB doch noch ins Internet kam 😉

Die Sache mit dem WLAN merken wir uns aber mal fürs nächste Jahr. Schwör!

Wir *haben* Internet ;)

Eigentlich hatten wir ja bereits zum Einzug am 1.7. Glasfaserinternet im Keller. Aber eben nur die blanke Faser.

Am 8.7. – drei Tage zu spät für den ersten Workshop, aber immerhin gerade passend für das Jugend-hackt-Mentor*innennachtreffen – kam dann auch das Endgerät dazu, damit wir auch was aus der Faser rausbekommen. Blöd nur: In unserem Rack im Keller sind nacheinander ein Singlemode-Patchfeld für den städtischen Anschluss und drei Multimode-Patchfelder für unsere Hausverkabelung aufgelegt. Aus dem SWU-Endgerät kommt aber nur Kupfer raus. Umpatchen von Single- auf Multimode kommt auch nicht in Frage, und ein passendes SFP-Modul für den SWU-Switch war auch nicht da.

Also funkte sechs Tage lang ein Billig-Plasterouter aus dem Keller ein wenig WLAN nach oben, krude an LAN- und Stromkabelverlängerungen gebastelt.

Dank einer Hardwareüberlassung aus Switchen und Medienkonvertern hatte das aber am „Schwörfreitag“ endlich ein Ende, und seither haben wir sowohl im vorderen Teil (der eigentlichen Hausnummer 9) sowohl schnelles Gigabit-LAN, als auch eine vernünftige Glasfaseranbindung vom Keller in den Multifunktionsraum 🙂

 

Für die „Patchpanel“ können wir nichts. Und ja, der Switch ist mittlerweile auch vernünftig verschraubt.

Nur den Plasterouter sind wir noch nicht los. Nichts hält länger als ein Provisorium.