Mach‘ mit beim Open Data Day am 4. März!

Weltweit arbeiten am Samstag, dem 4. März Freiwillige daran, ihre Stadt mit Offenen Daten und Freiem Wissen besser und schöner zu machen. In Ulm wird der Open Data Day seit 2013 begangen, und zum Vierjährigen findet die Veranstaltung erstmals bei uns im Verschwörhaus statt.

Folgendes Programm haben wir zusammengestellt:

Ab 11:00 – Stadt entwickeln mit LoRaWAN

Seit Anfang Dezember haben wir in der ganzen Stadt ein eigenes, freies Sensornetzwerk, mit dem sich Dinge bauen lassen! Wir wollen aktuell vor allem Feinstaubsensoren damit verknüpfen, damit diese auch ganz ohne WLAN betrieben werden können. Außerdem arbeiten wir an einer guten Dokumentation, damit es Einsteiger*innen leicht fällt, damit zu experimentieren. Am Open Data Day gibt es eine kleine Einführung ins Thema, und es darf auch hands-on experimentiert werden. Nodes sind vorhanden und können für eigene Ideen benutzt werden!

Ab 14:00 – Freies Wissen mit Wikipedia

Für den Open Data Day wurde eigens der Termin für den Wikipedia-Einführungskurs mit Offenem Editieren verlegt. Außer der Tour fällt er nun mit dem Open Data Day zusammen – alle, die schon immer mal bei der Freien Enzyklopädie mitschreiben wollten, aber sich nie getraut haben, sind herzlich eingeladen, beim Einführungskurs mitzumachen! Aber auch Fortgeschrittene dürfen gerne dabei sein, an noch fehlenden Artikeln mitschreiben oder auch einfach mit anderen Wikipedianer*innen klönen und auch andere Aktive rund um Freies Wissen kennenlernen!
Ideal ist, wenn ihr euch direkt auf der Wikipedia-Projektseite anmeldet. Leihlaptops fürs Editieren sind in begrenzter Anzahl vorhanden.

Ab 15:30 – Humanitäres Karten bauen mit OpenStreetMap und HOT

Die OpenStreetMap ist die größte Freie Weltkarte, die allen zur Verfügung steht. Das Humanitarian OpenStreetMap Team (HOT) kümmert sich darum, dass Hilfsorganisationen in Krisengebieten gute Karten zur Verfügung stehen, zu denen Du beitragen kannst. Am Open Data Day gibt es ab 15:30 Uhr eine Einführung ins Thema, danach arbeiten wir auf Basis von Satellitenbildern an konkreten Kartenausschnitten, die Hilfsorganisationen vor Ort helfen können. Eine Anmeldung auf der Projektseite des Mapathons wäre lieb!

Den ganzen Tag lang

Für Essen und Trinken ist aufgrund von Spenden gesorgt. Eine Anmeldung auf Meetup hilft uns bei der Planung!

Unser Programm im Februar

Den ganzen Februar über ist so viel geboten, dass wir das gar nicht erst in verschiedene Blogposts packen, sondern hier gesammelt verbreiten 😉

Los geht es beinahe geschummelt, denn eigentlich ist es noch Januar, mit der Wikipedia:

Samstag, 28. Januar: Wikipedia-Einführungskurs und offenes Editieren

Wie kann ich zur Freien Enzyklopädie Wikipedia beitragen und wie funktioniert die überhaupt?
Ein Workshop für angehende Wikipedia-Autor*innen, die die ersten Schritte bei der Bearbeitung von Artikeln in Begleitung erfahrener Nutzer*innen machen möchten. Erfahrenere Wikipedianer*innen können sich währenddessen über Feinheiten austauschen oder gemeinsam an Projekten arbeiten.

Das Mitbringen eines eigenen Laptops ist hilfreich. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit in der Wikipedia selbst.

Und wer mitgezählt hat: Ja, am 25. Februar ist turnusgemäß wieder ein Einführungsworkshop 😉

Jeden Montag: Offene Daten beim Open Knowledge Lab/UlmAPI

Auch im Februar trifft sich jeden Montag das Open Knowledge Lab/UlmAPI zum Austausch und gemeinsamen Arbeiten an Offenen Daten und (aktuell) dem Anliegensystem Mark-A-Spot. Offen ist immer ab 18:30, die Anmeldung ist über Meetup möglich.

Jeden zweiten Montag: CNC, CAD und gefährliche Geräte

Jeden zweiten Montag trifft sich hingegen die Arbeitsgruppe CNC., CAD und gefährliche Geräte, und zwar ab 20.00 Uhr. Seit Januar können wir in den Keller, d.h. gerade geht es darum, welche Ausstattung die kommende Holzwerkstatt haben soll – und natürlich gilt es auch den 3D-Drucker und die neue Stickmaschine zu beschicken.

Upcycling Nähcafe am 2.2.

A propos Stickmaschine. Nach dem großen Anklang der ersten Ausgabe wird es im Februar wieder ein Nähcafe geben. Am Donnerstag, dem 2. Februar werden alte Kleidungsstücke – passend zur Jahreszeit – zu Fäustlingen und Loopschals upgecycelt (das ist neudeutsch für „mach aus alten Sachen was cooles Neues, das du benutzen kannst, anstatt es wegzuwerfen“)

Maschinen, Material, Nähvorlagen und Unterstützung werden von der Nachhaltigkeits-Hochschulgruppe der Uni Ulm gestellt – nähen darfst du selbst.

Auch eigene Projekte können mitgebracht und bearbeitet werden, wenn euch zu Hause dafür Zeit, Kenntnis und/oder Nähmaschine fehlt. Falls ihr alte/ungetragene Klamotten rumliegen habt ist das natürlich die perfekte Gelegenheit ihnen ein neues Leben zu schenken.

Arts and Electronics, und die Offenen Mittwoche mit LoRaWAN

Du magst Kunst und Elektronik und überlegst dir, wie du beides verbinden könntest? Am Mittwoch, dem 1. Februar hast du Gelegenheit, dich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Beim offenen Mittwoch sind auch Künstler*innen aus Ulm anwesend, die sich brennend für das Thema interessieren.
Ansonsten stehen auch im Februar die zweiwöchentlichen offenen Mittwoche ganz im Zeichen des Ulmer Sensornetzwerks LoRaWAN. Egal ob du ein eigenes Gateway am Stadtrand aufbauen oder dir einen LoRaWAN-Arduino kostenfrei ausleihen möchtest – hier findest du Leute, die sich auskennen 😉

28.2.–3.3.: Klamotten der Zukunft und Schmuck aus dem 3D-Drucker

Ende Februar und eigentlich schon fast mehr im März haben wir außerdem wieder zwei Kooperationsworkshops mit der e.tage Ulm im Haus:

Klamotten der Zukunft
Heute schon die Kleidung von morgen entwickeln: Deine Hose vibriert, wenn sich jemand von hinten anschleicht und dein Kleid leuchtet, wenn du tanzt,. Deine Puppe schreit, wenn du sie stichst und deine Tasche blinkt, wenn du sie öffnest. Wir nähen und löten Elektronik in eure alten Klamotten oder Gegenstände und programmieren sie, damit sie das tun, was Ihr Euch ausdenkt. Welche Kleidungsstücke ihr am besten mitbringt, schreiben wir euch rechtzeitig vor Kursbeginn.
Di 28.2. bis Fr 3.3. | 9-13 Uhr
Alter: ab 12 Jahren | Kosten: 52€
Leitung: Juliane Wessalowski
Anmeldung über die e.tage

und:

Schmuck aus dem 3D-Drucker
Schmuck drucken? Klar, das geht und sieht super aus. Erfinde, designe und programmiere deinen eigenen Schmuck. Mit dem 3D-Drucker lassen sich ganz individuelle Ideen verwirklichen.
Di 28.2. bis Fr 3.3. | 9-13 Uhr
Alter: ab 12 Jahren
Leitung: Sabine Wieluch
Anmeldung über die e.tage

Am 18.1.: Feinstaub-LoRa-Freifunk-Spezialabend!

Termin verpasst? Am Mittwoch, dem 15. März bauen wir gemeinsam die Sensoren zusammen! Unten steht, wie Du an die Einzelteile kommst!

Seit dem Wikidata-Workshop im Dezember hängt bei uns eine Feinstaub-Messstation am Fenster und übermittelt Messwerte, die dann auf einer Karte auftauchen. Eine selbstgebaute Messstation, wohlgemerkt, die unter 30 EUR gekostet hat und in Windeseile selbst aufgebaut war.

Möglich ist das durch das Stuttgarter Open Knowledge Lab, das luftdaten.info als Citizen-Science-Projekt ins Leben gerufen hat. Um dieses Projekt auch nach Ulm zu bringen, wird am Mittwoch, dem 18. Januar ab 18:30 Uhr Frank Riedel vom Stuttgarter Lab einen Einführungsvortrag halten. Danach können Interessierte die notwendigen Teile sammelbestellen, damit wir auch in Ulm künftig gemeinsam Sensoren aufbauen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wer möchte, darf sich aber gerne auf meetup eintragen.

Spannend ist auch die Frage, wie sich die Sensoren über das Ulmer LoRaWAN-Netzwerk auf die Karte bringen lassen können. Am Mittwoch wird es auch wieder um dieses Thema gehen, und es sind auch weiterhin LoRa-fähige Arduino-Boards für Experimentierzwecke ausleihbar.

Und weil aller guten Dinge drei sind, trifft sich am 18. ab 20:00 Uhr auch die Ulmer Freifunk-Gruppe bei uns im Haus 😉

Wer mehr wissen will:

„Am 18.1.: Feinstaub-LoRa-Freifunk-Spezialabend!“ weiterlesen

Eine Stickhusky \o/

Computer und Stoff verbinden? Kein Problem, wir haben jetzt nämlich eine Näh- und Stickmaschine, die nicht nur booten muss, sondern auch per USB eigene Stickmuster eingesetzt bekommen kann 😉

Rückblick: Der TTN-Einführungsworkshop

Wie angekündigt fand am 9. und 10.12. der Einführungsworkshop von TheThingsNetwork in das Sensornetzwerk LoRaWAN statt. In den Wochen zuvor hatte die initiative.ulm.digital ordentlich in die Vollen gegriffen und Gateways in der kompletten Alt- und Neustadt sowie am Kuhberg installiert, so dass an dem Wochenende umfangreich experimentiert und ausprobiert werden konnte.

Links ein Raspberry Pi mit LoRa-Hat samt GPS-Modul – Rechts ein Arduino mit LoRa-Modul und Shield für Sensoranschlüsse. Die Arduinos können bei uns ausgeliehen werden!
Links ein Raspberry Pi mit LoRa-Hat samt GPS-Modul – Rechts ein Arduino mit LoRa-Modul und Shield für Sensoranschlüsse. Die Arduinos können bei uns ausgeliehen werden!

Die Inhalte des Einführungskurses sind auf Github zum Nachmachen dokumentiert. Wer selbst Lust hat, mit der Technik zu experimentieren, komme gerne zu den offenen Abenden, die derzeit jeden zweiten Mittwoch stattfinden! Wir haben auch eine begrenzte Anzahl LoRa-Arduinos, die für heimische Basteleien entliehen und mitgenommen werden können.

Presseecho:

Ein Wochenende voller Wikidata

Die Wikipedia kennen sicherlich die meisten – aber was es mit Wikidata auf sich hat, ist bislang immer noch ziemliches Insiderwissen. Deswegen waren am ersten Dezemberwochenende fast 50 Freiwillige aus den OK Labs von Code for Germany aus ganz Deutschland bei uns in Ulm zu Gast und haben sich dieses Projekt einmal genauer angesehen.

Wie die Wikipedia ist auch Wikidata eines von vielen Projekten von Wikimedia – das sind die, die zu Jahresende immer die Spendenbanner einblenden, und der deutsche Wikimedia Deutschland e.V. hatte auch zu diesem Wikidata-Wochenende eingeladen.

Das Besondere an Wikidata ist, dass es zum Einen die Datenquelle für möglichst viele andere Wikimedia-Projekte sein kann. Damit beispielsweise die Einwohnerzahl von Ulm, wenn sie sich ändert, nur beim Wikidata-Ulm-Eintrag geändert werden muss, und dann stimmt die Zahl auch in allen Sprachversionen der Wikipedia.

„Ein Wochenende voller Wikidata“ weiterlesen

Das erste Nähcafe im Verschwörhaus

Gemeinsam Dinge reparieren geht auch für Textilien! Zusammen mit der Nachhaltigkeits-Hochschulgruppe starten wir am Mittwoch, dem 7. Dezember das erste Nähcafe im Verschwörhaus.

Aus der Beschreibung des Facebook-Events:

Die Veranstaltung ist ein Kick-off für hoffentlich bald regelmäßig stattfindende Nähabende.
Passend zur kalten Jahreszeit upcyclen wir aus alten T-Shirts und Flies einfache Mützen oder Pullover aus nicht mehr getragenen Hemden. Wir stellen euch Maschinen, Material, Nähvorlagen und Unterstützung – nähen tut ihr selber.
Auch eigene Projekte können mitgebracht und bearbeitet werden, wenn euch zu Hause dafür Zeit, Kenntnis und/oder Nähmaschine fehlt.
Falls ihr alte/ungetragene Klamotten rumliegen habt ist das natürlich die perfekte Gelegenheit ihnen ein neues Leben zu schenken oder ein Weihnachtsgeschenk daraus zu basteln.

Für Cafe-Atmosphäre sorgen wir durch ein paar warme Getränke und Kuchen.

Kommt und näht!

Jetzt anmelden: Soundeffekte selbst gemacht

Lust auf Eigenbau-Soundgeräte? Wir haben da was in Form eines Workshops ab 14 Jahren, in Zusammenarbeit mit der e.tage:

Overdrive, Distortion, Boost, Chorus, Delay, Equalizer, Fuzz, Compressor,… Wir kommen den kleinen Wunderkisten für Gitarren- und Basssounds auf die Schliche. Was gibt es für Effektgeräte? Welche Sounds lassen sich damit kreieren? Und wie funktioniert das?

Wir werden eigene Effektgeräte bauen. Wir entwerfen elektronische Schaltungen, löten Widerstände, Kondensatoren, Dioden und Transistoren auf Platinen und verkabeln diese mit Schaltern und Potentiometern. Schließlich wird alles in selbst gestaltete Gehäuse verpackt – fertig ist euer individuelles Effektgerät.

Für Bassist*innen, Gitarrist*innen und alle, die Lust auf das Spiel mit Klang und einen eigenen Sound haben.

Projektzeitraum ist Donnerstag, der 5.1. bis zum Sonntag, dem 8.1.2016, jeweils von 10–16 Uhr. Die Anmeldung läuft über die Ferienangebote der e.tage Ulm!

Funkenflug

Wir haben neues Equipment: Seit heute nennen wir einen Winkeltrennschleifer (aka Flex) und eine Stichsäge unser eigen.

Egal ob Metall oder Holz: Damit kann geschnitten werden!

Klassenfahrt zum Datenjournalismus-Treffen in München!

Packt die Vesperboxen, schnürt die Wanderstiefel: Wir machen einen Ausflug! Und zwar am Dienstag, dem 29. November 2016 zu #ddjmonaco, dem Datenjournalismustreffen in München. Dieses Mal im IfKW der LMU, Oettingenstr 67, München.

Aber was gibt es denn da?

Jahaaa, das ist eine Frage, die dir Agnes Popp im Volontärsblog des Bayerischen Rundfunk beantworten kann, oder Bernd Oswald in seinem Blog: Daten können der Treibstoff für Journalist*innen sein, und mit recht überschaubarem Aufwand können sie sich auch die Fähigkeiten aneignen, diese Daten für eine Recherche darzustellen.

Am Dienstag werden @manuelmohr und Niels Ringler zeigen, wie sie die Twitter-Reaktionen auf die Schießerei im OEZ für BR Puls ausgewertet haben. Benedikt Witzenberger zeigt, wie die SZ dieselbe Nacht auf Twitter ausgewertet und dargestellt hat (nominiert für den deutschen Reporterpreis).

Wie kann ich da mitkommen?

Indem du dich bis spätestens Dienstag, 29.11. um 12:00 Uhr mittags im Organisationspad unter „Klassenfahrt aus Ulm“ mit deinem Namen einträgst und eine kurze Mail mit einer Kontaktmöglichkeit an stk (at) weinhof9.de schickst – wir teilen uns dann ein Bayernticket für die Hin- und Rückfahrt. Treffpunkt ist um 16:15 an Gleis 25 in Ulm Hbf. Die Rückfahrt aus München ist z.B. um 21:30 Uhr, dann sind wir gegen Mitternacht zurück.